Allgemeine Informationen zu Verkehrszeichen und Schildern

Verkehrszeichen und Verkehrsschilder von Bremicker Verkehrstechnik

Grundlage für die Gestaltung der Straßenverkehrszeichen in Deutschland ist die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Ihre Vorschriften und Richtlinien werden im Straßenverkehr durch die entsprechenden Verkehrsschilder sichtbar.

Vom Stundenstein zum heutigen Verkehrszeichen nach StVO

Straßenhinweise gibt es, seit der Mensch Straßen und Wege nutzt, um bequemer von einem Ort zum anderen zu reisen. Waren es bei den Römern noch Stundensteine, so sind es heute Verkehrszeichen, Wegweiser und Verkehrsbeschilderung an Schilderbrücken, die den Verkehrsteilnehmern die Richtung und Distanz zum gewünschten Ziel angeben. Nicht nur die Anzahl an Straßen hat sich seit den Römern verändert, auch die Anzahl der  für einen geregelten und sicheren Ablauf im Straßenverkehr benötigten Hinweisschilder, ist um ein Vielfaches gestiegen. Obwohl sich auch die Grundlage der Verkehrszeichen, die StVO seit ihrer Festsetzung 1937 immer wieder verändert und erweitert hat, so hat sie doch ihre ursprüngliche Bedeutung nicht verloren: Die Regelung des sicheren und reibungslosen Miteinander im Straßenverkehr steht dabei für alle Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Eine wesentliche Rolle für die Sichtbarkeit der Verkehrszeichen, spielen die hierfür bei Bremicker Verkehrstechnik eingesetzten, retroreflektierenden mikroprismatischen Folien

Retroreflektierende mikroprismatische Folien

Verkehrszeichen, die mit einer retroreflektierenden Folie ausgestattet sind, können oft lebenswichtige Informationen im Straßenverkehr mit einer höheren Sichtbarkeit darstellen. Diese Verantwortung nimmt Bremicker Verkehrstechnik sehr ernst. Für die Produktion der Verkehrsschilder werden daher mikroprismatische Reflexfolien verwendet, die die anerkannten Gütebedingungen nicht nur erfüllen, sondern in jeder Leistungsklasse (RA1 – RA3) höhere Reflexionswerte aufweisen als gefordert.

Aufbau der Reflexfolien

Der Schilderaufbau

Das Trägerblech auf dem die Folien aufgezogen werden, besteht aus einer hochwertigen Aluminiumlegierung. Die Rückseite wird mit „Verkehrsgrau“ beschichtet um störende Reflexionen vom blanken Aluminium Blech zu unterbinden. Ein Verkehrszeichen nach StVO kann auf drei verschiedene Arten gefertigt werden:

  • Als Flach - Verkehrszeichen (in 2 und 3 mm Aluminium, ohne Randverstärkung)
  • Als Alkant-Schild (die umbördelten Kanten sowie die Montage ohne Bohrung sorgen für ein unverletztes Signalbild)
  • Als Alform-Schild (Verkehrszeichen aus 2 mm Aluminium, randverstärkt durch Alu-Profil-Rahmen. Schilder über 1,5 m² aus 3 mm Aluminium mit verstärktem ALFORM-II-Profil)

Die Herstellung der Verkehrszeichen

Die retroreflektierende mikroprismatische Folie wird heute durch verschiedene Herstellungsarten zu einem Verkehrsschild oder Wegweiser weiterverarbeitet. Mehrfarbige Verkehrszeichen können entweder manuell durch das Siebdruckverfahren oder mittels der Kombination unterschiedlicher Farbfolien erstellt werden. Eine weitere Möglichkeit mit vielfältigen Gestaltungs- und Farbkombinationsmöglichkeiten ist das innovative Digitaldruckverfahren.

Schildaufbau Digitaldruck

 

Im Siebdruck werden die Folien, bereits in der richtigen Form bedruckt. Nacheinander werden die unterschiedlichen Farben und Motive durch die Siebe auf die Folie gedruckt. Eine Verkehrszeichenfolie durchläuft dabei bis zu vier Druckgänge, bis sie ihr endgültiges Symbol erhalten hat. Jede einzelne Folie wird dabei einem von Hand ausgeführten Qualitätscheck unterzogen. Nur zu 100% geprüfte Folien gehen in den nächsten Produktionsschritt.

Bei Zeichen die in geringen Stückzahlen gefertigt werden, wie beispielsweise einem Ortsschild, werden im herkömmlichen Verfahren Schrift und Motive aus einer Folie ausgeplottet und anschließend auf die retroreflektierende Folie aufgeklebt.

Gegenüber den beiden erläuterten Verfahren, weist das Digitaldruckverfahren einige Vorteile auf. Der Digitaldrucker trägt in einem Druckgang alle benötigten Informationen auf die Folie auf. Anschließend wird eine Schutzfolie aufgezogen. Die dadurch entstehende homogene Oberfläche bietet keine Angriffspunkte für Schmutz und Beschädigungen die, auf Grund von Unebenheiten an den Rändern der Beschriftungselemente entstehen können. Der Drucker arbeitet mit UV-Farben und ist daher wesentlich umweltfreundlicher als das herkömmliche Druckverfahren.